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PostVenture

With its PostVenture programme, Swiss Post specifically seeks out fresh ideas to help it develop its range of products and services in its areas of business. A few years ago, Senozon had the chance to work together with Swiss Post and was asked this year to present the partnership in a venturelab Founders Secret to a broader audience. An interview with Senozon CEO Michael Balmer about the partnership is available online (currently only in german).

Created September 25, 2015

Large-scale evacuation

How do you evacuate a large number of people best? And not only outside a building, but outside a large area of several square-kilometers? How long would it take in the best case? These and many other questions related to the evacuation of large areas where an important research topic of our project manager Chrstoph Dobler while he was still at ETH Zurich for his PhD. For researching and answering all those questions he used MATSim, the agent-based simulation that Senozon uses as well for many of its services.

Recently, he presentated parts of his work at the 14th International Conference on Travel Behaviour Research (IATBR 2015) in Windsor, UK. Find below a video comparing two simulated evacuations of the same area with different settings and see for yourself how big the difference can be.

Created August 20, 2015
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Zürich meets New York

From May 16 to 23, 2014, several events took place in New York that presented several aspects of Zurich, all under the umbrella event "Zürich meets New York". One of those aspects was technology, for which ETH Zurich was a partner. The agent-based mobility simulation MATSim, created at ETH Zurich and now being developed at ETH, TU Berlin, Senozon and other places world-wide, was also chosen to be demonstrated in New York. For this reason, Senozon created a MATSim model of New York together with Parsons Brinckerhoff, a global consulting firm with offices in New York.

Created May 26, 2014

Passanten an der Zürcher Bahnhofstrasse

Die Passanten an der Zürcher Bahnhofstrasse an einem durchschnittlichen Werktag - aufgeschlüsselt im Tagesverlauf und nach Aktivitäten.

Created May 29, 2012
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MATSim Model of Berlin — Level of Detail

What is the degree of information and the level of detail MATSim models produce? To answer these frequently occurring questions we produced a movie with our software "Via" based on the Berlin model.

Created March 12, 2012

Prototyping in Los Angeles

Visiting University of Santa Barbara at beginning of October 2011, we were spending a little time to integrate MATSim into the given mobility demand model (CEMDAP). As a first step, we built a prototype scenario for Los Angeles to simulate and visualize one per mill of the population.

Created October 24, 2011

"Die Fahrzeuge verkehren in unregelmässigen Abständen"

Auch wenn in Zürich der Streik bei Tram- und Busfahrerinnen und -fahrer für's Erste abgewendet ist, kann man sich ja dennoch fragen, was wäre passiert wenn... Diese Frage hat sich auch der Tages-Anzeiger gestellt. In der Antwort wird dann erwähnt:

Die Folge des Dienstes nach Vorschrift: Es kommt zu erheblichen Verspätungen einzelner Trams oder Busse. An Haltestellen könnten innerhalb weniger Minuten mehrere Fahrzeuge der gleichen Linie halten und danach könnte während bis zu 20 Minuten keines mehr vorbeikommen. Durch die langen Wartezeiten wären die ersten Trams oder Busse, die eine Station erreichen, massiv überfüllt, spätere wären praktisch leer.

[Quelle: www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/story/11473487]

In der Fachwelt wird dieses Phänomen als "Pulk-Bildung" oder auch "bus bunching" bezeichnet. Das Gemeine dabei ist, dass wenn das Problem einmal aufgetreten ist, es sich tendenziell eher noch verstärkt. Dies lässt sich gut an einem einfachen Beispiel veranschaulichen, wie es auch in unseren Modellen abgebildet wird. Im folgenden kurzen Film ist eine Buslinie zu sehen, auf der alle 5 Minuten ein Fahrzeug von links nach rechts fährt. Die Anzahl der Passagiere ist durch die Grösse der sich bewegenden Balken symbolisiert. An jeder Haltestelle (dargestellt durch die kleinen Kreise) wollen Personen zusteigen, wobei an jeder Haltestelle jede Minute die gleiche Anzahl Personen neu dazukommt (eine für Stosszeiten durchaus zutreffende Annahme). Nun ist aber der Bus, der um 7:45 losfahren sollte, um eine Minute verspätet. Dadurch warten natürlich mehr Personen an der Haltestelle, der Bus muss länger warten, bis alle eingestiegen sind, und kriegt so noch mehr Verspätung. Was dann passiert... beobachten Sie es doch selbst:

Die anfängliche Verspätung nimmt im Laufe der Zeit immer mehr zu. Der nachfolgende (wieder pünktliche) Bus jedoch ist auf einmal schneller unterwegs: Klar, weil der voranfahrende Bus Verspätung hatte, warten weniger Leute an der Haltestelle, und der pünktliche Bus kann schneller weiterfahren. Dadurch kann es dann auch passieren, dass er den voranfahrenden Bus einholt – die Leute versuchen lieber noch in den ersten Bus einzusteigen und halten diesen dabei noch länger auf, als ein paar Sekunden später in den folgenden, fast leeren Bus einzusteigen.

Übrigens: Im Normalfall liegt es vermutlich nicht an der Fahrerin oder dem Fahrer eines Bus oder Trams, dass ein Fahrzeug zu spät an einer Haltestelle los fährt und somit eine Pulkbildung startet. Viel öfters bleiben Passagiere in der Tür oder auf dem Trittbrett stehen und warten, bis auch die letzte angerannt kommende Person einsteigen konnte oder ihr Ticket am Automaten gelöst hat... Das nächste Mal also nicht noch auf den Tür-Öffnen-Knopf drucken, wenn noch jemand angesprungen kommt. Die Passagiere nach Ihnen danken es Ihnen – ausser der einen Personen vielleicht ;-)

Created May 11, 2011